Quarkbällchen aus dem Backofen: weich und zimtig
Magerquark hält den Teig saftig, während Backpulver die Quarkbällchen im Ofen locker aufgehen lässt. Außen bekommen sie eine zarte goldene Farbe, innen bleiben sie weich. Nach dem Backen werden die Bällchen mit geschmolzener Butter bestrichen und in Zimtzucker gewälzt. So haftet die würzige Mischung an der Oberfläche und sorgt für eine leicht knusprige Hülle. Im Gegensatz zu klassischen Quarkbällchen kommen diese ohne Frittierfett aus und schmecken dadurch etwas milder. Das Rezept ist unkompliziert und eignet sich, wenn der süße Hunger kommt, aber kein Topf mit heißem Öl auf dem Herd stehen soll. Hier erfahren Sie, worauf es bei der Konsistenz des Quarkteigs ankommt, wie Sie die Bällchen gleichmäßig formen und welche Zutaten sich ersetzen lassen. Auch Tipps für feuchten Quark und eine passende Servieridee sind dabei. Am besten schmecken die Quarkbällchen noch leicht warm, wenn Zimt und Zucker auf der Butterhülle duften.

Quarkbällchen aus dem Backofen
Quark hält den Teig dieser Quarkbällchen saftig, während Backpulver ihn im Ofen lockert. Die gebackenen Bällchen werden außen leicht goldbraun und bleiben innen weich. Weil sie nicht in heißem Fett ausgebacken werden, schmecken sie etwas weniger kräftig als klassische Quarkbällchen aus der Fritteuse. Mit geschmolzener Butter und Zimtzucker bekommen sie nach dem Backen eine aromatische, leicht knusprige Hülle.
Zutaten für etwa 18 Stück
- 250 g Magerquark
- 2 Eier, Größe M
- 80 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker oder 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- 60 ml neutrales Pflanzenöl, zum Beispiel Rapsöl
- 300 g Weizenmehl, Type 405
- 2 Teelöffel Backpulver
- 1 Prise Salz
- 50 g Butter, zum Bestreichen
- 3 Esslöffel Zucker und 1 Teelöffel Zimt zum Wälzen
Zutaten verstehen und ersetzen
Magerquark macht den Teig frisch und leicht säuerlich. Ist der Quark sehr feucht, lassen Sie ihn vor dem Abwiegen kurz in einem feinen Sieb abtropfen. Vollfettquark funktioniert ebenfalls und ergibt ein etwas reichhaltigeres Gebäck. Griechischer Joghurt ist als Ersatz weniger geeignet, weil er den Teig weicher machen kann; verwenden Sie ihn nur, wenn Sie bei Bedarf zusätzlich etwas Mehl einarbeiten.
Das Öl hält die Krume weich und lässt sich direkt unterrühren. Rapsöl oder Sonnenblumenöl sind geschmacksneutral. Wer eine buttrige Note möchte, kann die gleiche Menge geschmolzene, abgekühlte Butter verwenden. Für eine mildere Süße lässt sich der Zucker im Teig auf 60 g reduzieren. Dinkelmehl Type 630 kann Weizenmehl im gleichen Gewicht ersetzen, der Teig wird damit etwas kompakter.
Zubereitung Schritt für Schritt
- Ofen vorheizen: Heizen Sie den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vor. Bei Umluft reichen 170 °C. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus. Wenn Sie ein zweites Blech verwenden, backen Sie die Portionen nacheinander, damit die Hitze gleichmäßig bleibt.
- Feuchte Zutaten verrühren: Geben Sie Quark, Eier, Zucker, Vanillezucker und Öl in eine große Schüssel. Rühren Sie alles mit einem Schneebesen oder Handrührgerät kurz glatt. Langes Schlagen ist nicht nötig; sobald keine großen Quarkklümpchen mehr zu sehen sind, ist die Mischung bereit.
- Mehl einarbeiten: Vermischen Sie Mehl, Backpulver und Salz in einer zweiten Schüssel. Geben Sie die Mischung zu den feuchten Zutaten und rühren Sie mit einem Löffel, bis gerade eben ein weicher Teig entsteht. Kneten Sie nicht lange, sonst werden die Bällchen fest. Der Teig darf leicht kleben; zusätzliches Mehl nur esslöffelweise zugeben, wenn er sich gar nicht portionieren lässt.
- Bällchen formen: Befeuchten Sie zwei Teelöffel oder Ihre Hände mit Wasser. Nehmen Sie jeweils ungefähr einen gehäuften Esslöffel Teig und setzen Sie kleine Portionen mit Abstand auf das Blech. Mit leicht feuchten Händen lassen sie sich vorsichtig rund formen. Eine ganz glatte Oberfläche ist nicht nötig. Halten Sie die Bällchen etwa gleich groß, damit sie gleichzeitig gar werden.
- Backen und prüfen: Backen Sie die Quarkbällchen 18 bis 22 Minuten auf der mittleren Schiene. Sie sind fertig, wenn die Oberfläche goldgelb ist und ein Holzstäbchen aus der Mitte ohne feuchten Teig herauskommt. Werden sie schon früh dunkel, reduzieren Sie die Temperatur um 10 °C. Sehr große Bällchen brauchen ein paar Minuten länger.
- Bestreichen und wälzen: Schmelzen Sie die Butter, während das Gebäck noch warm ist. Vermischen Sie Zucker und Zimt in einer flachen Schüssel. Bestreichen Sie die Bällchen dünn mit Butter und wälzen Sie sie anschließend im Zimtzucker. Für eine weniger süße Hülle genügt es, nur die Oberseite zu bestreuen.
Technik, Servieren und Aufbewahren
Der Teig sollte weich bleiben, damit die Quarkbällchen nach dem Backen nicht trocken werden. Zu viel Mehl ist der häufigste Grund für eine feste Krume. Arbeiten Sie beim Formen lieber mit feuchten Löffeln als mit einer großen Menge Mehl auf der Arbeitsfläche. Ein kleiner Eisportionierer hilft, gleichmäßige Portionen abzunehmen; füllen Sie ihn nicht ganz, denn die Bällchen gehen im Ofen auf.
Servieren Sie die Quarkbällchen am besten noch leicht warm auf einer flachen Platte. Dazu passen Apfelmus, Beerenkompott oder eine Schale mit Vanillequark. Für eine festliche Kaffeetafel können Sie sie in Papierförmchen setzen und den Zimtzucker erst kurz vor dem Servieren darübergeben. Wer Zimt nicht mag, mischt den Zucker mit etwas fein abgeriebener Zitronenschale.
Am Backtag schmecken sie am weichsten. Reste lassen sich abgekühlt in einer gut schließenden Dose bis zum nächsten Tag aufbewahren. Zum Auffrischen legen Sie sie für etwa fünf Minuten bei 150 °C in den Ofen. Die Zuckerschicht wird dabei wieder etwas trockener; frische Butter und eine kleine Prise Zimtzucker helfen, den Belag zu erneuern.

Diese Quarkbällchen verbinden einen weichen, saftigen Kern mit einer dünnen Hülle aus Butter und Zimtzucker. Weil sie im Backofen garen, bleibt die Zubereitung sauber und der Geschmack angenehm mild. Probieren Sie das Rezept am besten frisch gebacken, solange die Oberfläche noch leicht knusprig ist. Für eine andere Note können Sie etwas Zitronenschale in den Teig geben oder den Zimt im Zucker durch Kardamom ersetzen. Auf einer Kaffeetafel passen die Bällchen zu Apfelmus oder einem Klecks Fruchtkompott; zum Mitnehmen lassen sie sich nach dem Abkühlen in einer gut schließenden Dose aufbewahren. Wenn Sie die Quarkbällchen gebacken haben, teilen Sie gern mit, welche Variante Ihnen am besten schmeckt oder welche Frage beim Nachbacken aufgetaucht ist. Vielleicht wird daraus Ihr neues Rezept für einen gemütlichen Backnachmittag.

Quarkbällchen aus dem Backofen
Lockere Quarkbällchen aus dem Ofen, anschließend in Butter und Zucker gewälzt.
Zutaten
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1 Ei
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175 g Weizenmehl Typ 405
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1 Packung Vanillezucker
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125 g Magerquark (oder andere Fettstufe)
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1 Prise Salz
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2 TL Backpulver
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20 g Zucker
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20 g Butter
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50 g Zucker
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2 TL Vanillezucker
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1 Prise Zimt
Anweisungen
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Schritt 1
Backofen auf 180 °C vorheizen. Ei, Quark, 20 g Zucker und 1 Packung Vanillezucker verrühren. Mehl, Backpulver und Salz zugeben und zu einem Teig vermengen. -
Schritt 2
Teig zu etwa 12 Bällchen formen und auf ein Backblech setzen. Etwa 20 Minuten backen. -
Schritt 3
Butter schmelzen. 50 g Zucker, 2 TL Vanillezucker und Zimt mischen. Die warmen Bällchen mit Butter bestreichen und in der Zuckermischung wälzen.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.